Bühne



SPUREN: Ein abendfüllendes, zeitgenössisches Tanztheaterstück mit Tango infiltriert
                  für Theaterbühnen und Tanzfestivals

- Fotos SPUREN von Marcel Mayer    Link Demovideo 

Kritik Tangodanza Jan 2010 Teil 1                
Kritik Tangodanza Jan 2010 Teil2

In welchem Winkel des Leibes des Anderen soll ich meine Wahrheit lesen?
[Roland Barthes, Fragments d`un discours amoureux, 1977]

El tango como metáfora de las relaciones humanas. Diálogos en los que el abrazo es el hilo conductor.

Was spüren wir, wenn wir mit unserem Gegenüber in Kontakt treten? Im Gegensatz zu Mail, SMS und Chat setzt der Tanz die körperliche Berührung und das Sich-Einlassen zweier Menschen voraus. Speziell der Tango fordert die Hingabe zum Moment und zeigt direkt in der Bewegung, in welchem Verhältnis die Tanzenden zueinander stehen: harmonisch, verspielt, ernst oder gar tragisch. Er verschmilzt in einem Gespräch der Sinne zwei Menschen zu einer Form. Im Raum verbleiben unsichtbare Gebilde aus getanzten Gefühlen. Was passiert nun mit dieser Einheit, wenn sie sich wieder auflöst?

Begegnungen hinterlassen Spuren, flüchtig wie Spuren im Sand, die mit der nächsten Welle verschwinden oder eben eingraviert sind in die eigene Existenz



Leading Team:

Idee, Konzept und Gesamtleitung: Verónica Litvak
Künstlerische Leitung: Claudia Grava
Choreographie und Tanz: Claudia Grava, Veronica Litvak und Martin Birnbaumer
Dramaturgie: Ursula Sabatin
Kostüme: Stefanie Wladika
Produktionsleitung: Martin Birnbaumer
Assistenz: Marina Blenke
Tondesign: Robert Bernhard
Grafik: Marion Rhomberg
Licht: David Howard in Europa, Leonardo D´Aiuto in Buenos Aires
Lichtassistenz: Martin Simma

Spezieller Dank an:
-Land Vorarlberg, Bund
-Lucia Russo, Lucas Condró, Natalia Tencer, Mariana Ferreiro, Gustavo Friedberg, Gabriela Prado,   Liliana Herrero, Dory Schwartzburg, Luciana Janin, Vanesa Frazzetta, Clara Pustilinik, Noberto Litvak, Gerda und Helmut Birnbaumer, Maribel Salazar.



-Tanztheater Pura Emoción
präsentiert TANGO UND LIEBE...
Tangotanztheater, Musik und  Poesie, die das Herz  erzittern lässt.

Claudia Grava (Argentinien) Choreographie und Tanz
Martin Birnbaumer (Österreich) Choreographie und Tanz
Irene Kilga (Armenien) Piano
Goran Kovacevic (Yugoslavien) Akkordeon
Ulrike Lorger (Österreich) Violine
Patrick Kessler (Schweiz) Kontrabass
Regine Simma ( Österreich) Erzählerin
Das Ensemble führt das Publikum in die elektrisierende Welt des Tangos.
Klagende Klänge des Akkordeons, kraftvolle Melodien des Pianos und vorantreibende Töne
der Geige reflektieren sich in den Körper der Tänzer. Durchdringend, verführerisch steht Astor
Piazzolla musikalisch im Mittelpunkt. Innig und wild ist das Geschehen auf der Bühne. Durch den Abend führt Regine Simma mit Texten aus der Novelle von Esther Vilar "die Mathematik der Liebe".